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Warum die Säule 3a für selbstständige Frauen der grösste verschenkte Steuervorteil ist

  • Autorenbild: Ruth Sarbach
    Ruth Sarbach
  • vor 11 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Darf ich dir eine ehrliche Frage stellen? Wie oft hast du in den letzten Jahren gedacht: „Die Säule 3a – das sollte ich echt mal angehen" – und es dann doch wieder weggeschoben?

Ich frage nicht, um dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich frage, weil ich diese Antwort von fast jeder Frau höre, die zum ersten Mal bei mir sitzt. Kluge, erfolgreiche Frauen, die ihr Business im Griff haben – aber bei diesem einen Thema seit Jahren auf der Bremse stehen. Und jedes Jahr, in dem das so bleibt, kostet richtig Geld. Reden wir also mal in Ruhe darüber. Ohne Fachchinesisch, versprochen.


1. Du entscheidest, wo dein Geld landet – bei dir oder beim Steueramt


Als Selbstständige zahlst du Steuern auf deinen Gewinn. Alles, was du in die Säule 3a einzahlst, darfst du vorher von diesem Gewinn abziehen. Du verschiebst also Geld aus der Kategorie „weg zum Steueramt" in die Kategorie „bleibt bei mir, für mein Alter".


Ein Beispiel aus dem Alltag: Sandra ist Grafikerin und zahlt nichts in die 3a ein – „keine Zeit, mach ich nächstes Jahr". Ihre Kollegin Petra, ähnliches Einkommen, zahlt jährlich ein. Am Jahresende hat Petra je nach Kanton mehrere hundert bis über tausend Franken weniger Steuern gezahlt. Und das Geld liegt trotzdem noch auf ihrem Konto. Sandra hat den gleichen Betrag einfach abgegeben – für nichts.


2. Ohne Pensionskasse darfst du fünfmal so viel – das ist dein Vorteil


Viele selbstständige Frauen empfinden es als Lücke, keine Pensionskasse zu haben. Bei der 3a ist es aber genau umgekehrt ein echter Trumpf: Ohne Pensionskasse dürfen Selbstständige 2026 bis zu 20 Prozent ihres Erwerbseinkommens einzahlen, höchstens jedoch 36'288 Franken. Zum Vergleich: Wer einer Pensionskasse angeschlossen ist, darf 2026 maximal 7'258 Franken einzahlen. Dein Hebel ist also fünfmal grösser.


Ein Beispiel aus dem Alltag: Miriam führt ihre eigene Praxis und dachte jahrelang, die 3a sei „das kleine Konto für Angestellte". Als sie sah, dass sie als Selbstständige das Fünffache abziehen darf, war sie fast wütend – über all die Jahre, in denen dieser Spielraum ungenutzt blieb.


3. Kleine Beträge zählen in die Säule 3a – und Versäumtes lässt sich neuerdings nachholen


Der häufigste Denkfehler: „Ich schaff sowieso nicht den vollen Betrag, also lass ich's ganz." Dabei zählt jeder einzelne Franken – du sparst anteilig Steuern, egal wie viel du einzahlst.

Und jetzt kommt das Beste, ein echtes Novum: Ab 2026 kannst du erstmals Lücken nachträglich schliessen – für Beitragsjahre ab 2025, bis zu zehn Jahre rückwirkend. Das heisst: Wer in einem Jahr weniger einzahlen konnte, muss es nicht mehr endgültig abschreiben.


Ein Beispiel aus dem Alltag: Nadia hat ein schwankendes Einkommen und wollte sich nie festlegen. Heute zahlt sie am Jahresende ein, wenn sie weiss, wie das Jahr lief – mal 3'000, mal 8'000 Franken. Kein Druck, kein Dauerauftrag. Und trotzdem jedes Jahr spürbar weniger Steuern und ein wachsendes Polster.


Lass uns das gemeinsam anschauen – kostenlos und unverbindlich


Wenn du bis hierher gelesen hast, ist der Groschen vermutlich schon halb gefallen. Und ich weiss auch, was jetzt oft kommt: „Ja, aber wie viel ist bei mir sinnvoll? Welcher Anbieter? Konto oder Wertschriften?" Genau diese Fragen halten viele Frauen weiter im Aufschieben fest.

Deshalb meine herzliche Einladung: Komm zu einem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen zusammen auf deine Zahlen, deine Situation, deinen nächsten Schritt. Keine Produkte, kein Verkaufsdruck, keine dummen Fragen – nur Klartext auf Augenhöhe. Du gehst mit einem klaren Plan raus, den du sofort umsetzen kannst.


Du musst nichts vorbereiten. Bring einfach deine Fragen mit. Buch dir jetzt deinen Termin – dein zukünftiges Ich wird dir dafür danken. Und ehrlich: Der einzige wirklich schlechte Zeitpunkt, damit anzufangen, ist „irgendwann später".


Frau im rosa Pullover sitzt auf Ledersofa und spricht mit Tablet und Stift; neben ihr ein Glas auf dem Tisch.
Ruth Sarbach hilft die Steuern zu sparen

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